Startseite

 

Die Initiative Mediation Support Deutschland (IMSD) ist ein Experten-Netzwerk* bestehend aus fünf deutschen Organisationen aus dem Bereich Mediation und Mediation Support. Ziel der Initiative ist es, die Instrumente Friedensmediation und Mediation Support als integralen Bestandteil der deutschen Außenpolitik zu stärken und weiter zu entwickeln. Die Initiative steht hierfür in engem Dialog insbesondere mit Mitarbeitenden des Auswärtigen Amts und anderen zentralen Entscheidungsträgern wie beispielsweise Bundestagsabgeordneten. Auf Anfrage dieser Partner leistet sie operative Beiträge zu Kapazitätsaufbau und Sensibilisierung sowie Formate zum fachlichen und strategischen Austausch.

 

 

News

IMSD beim Unterausschuss für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln im Deutschen Bundestag

31.03.2020

Wie kann Deutschland seine Fähigkeiten im Bereich Friedensmediation weiter ausbauen? Wo gibt es Lücken und was kann verbessert werden? Diese und weitere Fragen wurden am 9. März im Rahmen der öffentlichen Sitzung des Unterausschusses für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln zwischen Vertreter*innen der Bundesregierung und Sachverständigen aus der Praxis und der Forschung im Deutschen Bundestag diskutiert. Dr. Anne Holper vom Center for Peace Mediation und Christoph Lüttmann von CSSP – Berlin Center for Integrative Mediation haben die IMSD bei der Sitzung vertreten und die Stellungnahme der fünf Mitgliedsorganisationen vorgestellt. An der Diskussion haben außerdem Heike Thiele, Beauftragte des Auswärtigen Amts für zivile Krisenprävention und Stabilisierung, Dr. Julian Bergmann vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik sowie Dr. Thomas Held von der Deutschen Stiftung Friedensforschung teilgenommen.

Eine Zusammenfassung der Sitzung finden Sie auf der Webseite des Deutschen Bundestages.

---

 

IMSD trifft finnischen Außenminister

22.10.2019

Am 17. Oktober diskutierten Vertreter*innen der IMSD Erfahrungen aus der Arbeit der Initiative mit dem finnischen Minister für auswärtige Angelegenheiten Pekka Haavisto. Das Gespräch fand in der finnischen Botschaft in Berlin statt.

Konfliktprävention und Friedensmediation gewinnen gemäß des aktuellen finnischen Regierungsprogramms in der finnischen Außenpolitik immer stärker an Bedeutung. Neben der Förderung von inklusiven Prozessen und lokale Ressourcen sollen insbesondere Frauen und jungen Menschen in den Bereichen Frieden und Sicherheit stärker gefördert werden. Die IMSD hat in diesem Zusammenhang kürzlich das Fact Sheet zu Konfliktanalyse und Mediation Entry Points unter besonderer Berücksichtigung von Genderaspekten grundlegend überarbeitet.

 

---

 

Neue Version IMSD Factsheet "Konfliktanalyse und Mediation Entry Points" ab jetzt verfügbar:

02.09.2019

Factsheets zu weiteren Themen finden Sie im Bereich Ressourcen.

---

 

Werkstattgespräch zu „Grundlagen der Mediation“ im Auswärtigen Amt

01.07.2019

Am 19. Juni veranstaltete die „Initiative Mediation Support Deutschland“ (IMSD) ein Werkstattgespräch zu „Grundlagen der Mediation“ im Auswärtigen Amt. Zusammen mit dem Mediationsteam von S03 gaben Christoph Lüttmann von CSSP und Dirk Splinter von inmedio peace consult als Vertreter der IMSD Einblicke in Dialogformate und praktische Mediationsansätze. Grundlage des Gesprächs bildeten die Inhalte der Fact Sheets zu Mediation und Mediation Support, die im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen IMSD und Auswärtigem Amt erarbeitet werden.

---

 

Das Auswärtige Amt stellt neues Konzept Friedensmediation vor

20.06.2019

Das Auswärtige Amt stellte am 14. Juni das neue "Konzept Friedensmediation" in Berlin vor. Das Dokument können Sie hier herunterladen.

Weitere Informationen zu den Themen Friedensmediation und Mediation Support im Auswärtigen Amt finden Sie hier.

 

 

Hintergrund

Aus der seit 2013 bestehenden Kooperation zwischen der IMSD und dem Auswärtigen Amt (AA) sind Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau und zur Sensibilisierung (z.B. maßgeschneiderte Trainings und Fact Sheets) sowie Formate zum fachlichen Austausch, wie internationale Konferenzen und Beratungen der Bundesregierung, hervorgegangen.

Einige zentrale Elemente der Gründungs-Zielsetzung der IMSD wurden durch die gemeinsamen Aktivitäten erfüllt und Friedensmediation konzeptionell und institutionell im AA fest verankert. So wurde u.a. das „Konzept Friedensmediation“ erarbeitet und ein Team Friedensmediation innerhalb der Abteilung S für Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge und Humanitäre Hilfe eingerichtet. Entsprechend sind die Aktivitäten und Beiträge der Initiative nun auf den jeweils spezifischen Bedarf ausgerichtet, beispielsweise maßgeschneiderte Trainings, Prozessberatung, Kommentierungen aktueller Fragen oder Fachbeiträge zur Unterstützung der parlamentarischen Arbeit im Feld Friedensmediation.

 

 

Die Organisationen

Mitglieder der IMSD sind:

Berghof Foundation

Berghof Foundation

Die Berghof Foundation wurde vor 40 Jahren als eine unabhängige und gemeinnützige Nichtregierungsorganisation gegründet. Sie unterstützt Konfliktparteien und andere Akteure in ihren Bemühungen, durch Friedensförderung, Friedenserziehung und Konflikttransformation politischen und sozialen Wandel sowie dauerhaften Frieden zu erreichen.

Im Fokus der fünf regionalen (Kaukasus, Südost Asien, Südost Europa Lateinamerika und MENA) und drei thematischen Programme stehen Dialogprozess-, Verhandlungs- und Mediationsunterstützung in Konfliktregionen. Darüber hinaus  wird die Berghof Foundation regelmäßig von Verhandlungsteams, zivilgesellschaftlichen Organisationen, sowie bi- und multilateralen Organisationen um direkte Unterstützung und Beratung ersucht.

Die Berghof Foundation hat ihren Hauptsitz in Berlin mit Büros in Tübingen, Bangkok und Sana’a. Von dort aus arbeitet ein engagiertes, internationales Team eng mit Partnern in Konflikt- und Krisenregionen. Ein international besetzter Stiftungsrat unterstützt die Arbeit der Berghof Foundation.

Kontakt: Luxshi Vimalarajah, Programmdirektorin Dialogue, Mediation and Peace Support Structures

Webseite: www.berghof-foundation.org

Center for Peace Mediation an der Europa-Universität Viadrina

Center for Peace Mediation an der Europa-Universität Viadrina

Das Center for Peace Mediation (CPM) ist eine unabhängige, praxisorientierte Forschungseinrichtung des 2007 gegründeten Instituts für Konfliktmanagement der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).

Das Center erforscht und begleitet die Praxis der Friedensmediation mit dem Ziel, die Akteure des Feldes darin zu unterstützen, ihre Vermittlungstätigkeiten effektiver, reflektierter und verantwortlicher zu gestalten. In seiner Forschung sucht das CPM nach Wegen, wie Mediatoren mit den Dilemmata und Grenzen ihrer Arbeit konstruktiv umgehen können. In seinen Lehr-, Trainings- und Beratungstätigkeiten für Diplomaten, Entscheidungsträger und zivilgesellschaftliche Akteure verbindet das Center Methodik, Ethik und rechtliche Dimensionen der Friedensmediation.

Kontakt: Prof. Dr. Lars Kirchhoff, Co-Direktor Center for Peace Mediation

Webseite: www.peacemediation.de / www.ikm.europa-uni.de

CSSP - Berlin Center for Integrative Mediation

CSSP - Berlin Center for Integrative Mediation

CSSP entwirft und realisiert track-übergreifende politische Mediationsprozesse in Transformations- und Konfliktregionen, zusammen mit Partnern in den jeweiligen Ländern. Die Organisation unterstützt insbesondere PolitikerInnen, politische Gremien mit multi-ethnischer Besetzung und zivilgesellschaftliche VertreterInnen darin, Konflikte durch Dialog, Vertrauensbildung und Verhandlungen zu bearbeiten und zu transformieren.

Die gemeinnützige Organisation mit Hauptsitz Berlin ist 2005 als "Lessons Learned" Projekt aus Prof. Dr. Christian Schwarz-Schillings Arbeit als Internationaler Mediator in Bosnien und Herzegowina (1995-2004) entstanden. Seitdem ist die Organisation im Bereich Mediation, Mediation Support sowie politischer Dialog und Empowerment in Ägypten, Tunesien, Nepal und dem Südkaukasus, dem Westlichen Balkan und in Osteuropa tätig.

Kontakt: Christoph Lüttmann, Integrative Mediator, External Relations

Webseite: www.cssp-mediation.org

inmedio berlin - institut für mediation, beratung, entwicklung

inmedio berlin - institut für mediation, beratung, entwicklung

inmedio berlin ist ein Beratungsinstitut, mit den Zielen der Unterstützung von Menschen in Konfliktsituationen, der Verbreitung von Mediation und ziviler Konfliktbearbeitung und der Förderung von Dialog- und Versöhnungsprozessen. Seit 1998 führt inmedio Mediationen und Mediationsausbildungen nicht nur für Unternehmen und Non-Profit-Organisationen sondern auch für Akteure der Entwicklungszusammenarbeit und Friedensförderung durch. Inmedio ist beteiligt am Aufbau und der Unterstützung von lokalen Mediatoren-Pools und Dialogprojekten u.a. in Nepal, Äthiopien, Ägypten, Libyen und dem Südkaukasus sowie Mediationsprojekten mit Kriegsflüchtlingen aus Syrien und dem westlichen Balkan.

Kontakt: Dirk Splinter / Ljubjana Wüstehube, Co-Directors

Webseite: www.inmedio.de/peace

Zentrum für Internationale Friedenseinsätze

Ob Human Rights Officer für die UN im Südsudan, Political Advisor der EU-Mission in Afghanistan oder Election Expert in Haiti: Das Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) ist Deutschlands zentraler Ansprechpartner für Zivilpersonal in internationalen Friedens- und Wahlbeobachtungseinsätzen. Im Auftrag von Bundesregierung und Bundestag suchen, trainieren und vermitteln wir zivile Fachkräfte.

Im Bereich Krisenprävention, u.a. auch Mediation führt das ZIF Trainingskurse und Dialogprozesse durch, und besitzt Kompetenz im Aufbau und der Betreuung von Personal-Rostern.

Kontakt: Alischa Kugel, Stellvertretende Teamleiterin International Capacity Development, Operations

Webseite: www.zif-berlin.org