Initiative Mediation Support Deutschland

Die Initiative Mediation Support Deutschland (IMSD) ist ein Expert:innen-Netzwerk bestehend aus fünf deutschen Organisationen aus dem Bereich Mediation und Mediation Support. Ziel der Initiative ist es, die Instrumente Friedensmediation und Mediation Support als integralen Bestandteil der deutschen Außenpolitik zu stärken und weiter zu entwickeln. Die Initiative steht hierfür in engem Dialog insbesondere mit Mitarbeitenden des Auswärtigen Amts (AA) und anderen zentralen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern wie beispielsweise Bundestagsabgeordneten. 
Auf Anfrage dieser Partnerinnen und Partner leistet sie operative Beiträge zu Kapazitätsaufbau und Sensibilisierung sowie Formate zum fachlichen und strategischen Austausch.

Hintergrund

Aus der seit 2013 bestehenden Kooperation zwischen der IMSD und dem Auswärtigen Amt sind Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau und zur Sensibilisierung (z.B. maßgeschneiderte Trainings und Fact Sheets) sowie Formate zum fachlichen Austausch, wie internationale Konferenzen und Beratungen der Bundesregierung, hervorgegangen. 

Einige zentrale Elemente der Gründungs-Zielsetzung der IMSD wurden durch die gemeinsamen Aktivitäten erfüllt und Friedensmediation konzeptionell und institutionell im AA fest verankert. So wurde u.a. das „Konzept Friedensmediation“ erarbeitet und ein Team Friedensmediation innerhalb der Abteilung S für Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge und Humanitäre Hilfe eingerichtet. Entsprechend sind die Aktivitäten und Beiträge der Initiative nun auf den jeweils spezifischen Bedarf ausgerichtet, beispielsweise maßgeschneiderte Trainings, Prozessberatung, Kommentierungen aktueller Fragen oder Fachbeiträge zur Unterstützung der parlamentarischen Arbeit im Feld Friedensmediation. 

Für weitere Informationen zur IMSD kontaktieren Sie bitte Perle Baillard (ZIF), Projektmanagerin, International Capacity Development (mediationsupport(at)zif-berlin.org).